Reihe Bestattungsriten – Teil 07: Die Mumifizierung

Einleitung:

Die Mumifizierung ist die wohl bekannteste Möglichkeit, Tote auf ein Leben nach dem Tod vorzubereiten. Gut dokumentiert ist schließlich die Praxis der Mumifizierung aus dem alten Ägypten, welche untrennbar mit dem Glauben an die körperliche Wiederauferstehnung verbunden war. Die korrekte Einhaltung vorgeschriebener Rituale und Handgriffe sollte dem toten Pharao ein Leben im Jenseits ermögliche, welches seinem Irdischen bis ins Detail glich. Doch nicht nur in Ägypten war die Mumifizierung verbreitet, Auch im prä-kolumbischen Südamerika, in Tibet, Zentralasien oder Japan waren Brräuche zur Konservierung der Verstorbenen bestens bekannt. Nicht zu verwechseln ist die Mumifizierung mit der Mumifikation, auf welche ich in einem späteren Artikel eingehen werde.

– Sebastian Jenesl

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Reihe Bestattungsriten – Teil 06: Die Mastaba

Einleitung:

Ein jeder kennt sie, die großartigen Pyramiden Ägyptens. Doch woher kam das Wissen diese Monumente der Menschheit zu errichten? Darüber streiten Archäologen bis heute. Ein Erklärungsansatz wäre möglicherweise, dass die alten Ägypter das Prinzip der Mastaba weitergedacht haben und dies in den großartigen, im ägyptischen MR (Grabmal, Totenhaus) genannten, Konstruktionen gipfelte, welche wir noch heute bestaunen.

– Sebastian Jenesl

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Howard Carter

Einleitung:

Howard Carter, der Entdecker von Tut-Anch-Amuns Grab, gilt als der wichtigste Forscher der Ägyptologie des 20. Jhd. Er, der „letzte überlebende Viktorianer“, wie er genannt wurde, war es, der die Tür aufstieß zu den unvergleichlichen Schätzen des alten Ägypten. Ihm ist es zu verdanken, dass wir heute den größten Schatz der Ägyptologie bestaunen dürfen; den Grabschatz des kindlichen Pharao und seine so berühmte Totenmaske aus purem Gold. Howard Carter war Entdecker und Abenteurer, Bessesener und Getriebener, unermüdlicher Forscher, und doch als Grabräuber verschrien. Im Auftrag seines Geldgebers, Lord Carnavon, grub er sich jahrelang durch den staubigen Boden Ägyptens, immer auf der Suche nach den Spuren der Gottkönige Ägyptens. Ohne Zweifel war Hoard Carters Leben und Wirken eine Inspiration für Generationen von Archäologen nach ihm.

– Sebastian Jenesl

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